Wie gründet man eine Schatzkiste?

Das aktuelle Informationsblatt für interessierte Einrichtungen:

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Einige Fragen, die Initiatoren häufig stellen.

Werde ich als Privatperson bei einer Gründungsinitiative unterstützt?
Der Verein  unterstützt nur freie gemeinnützige Träger. Selbstverständlich ist das persönliche Engagement des Gründers entscheidend, unabdinglich ist es aber, daß es eingebunden ist in die Arbeit eines regionalen Trägers der Behindertenhilfe.

Was sollte ich tun, um meinen Träger von der Schatzkiste zu überzeugen?
Man kann auf die Internetpräsentation hinweisen. Man kann sich an eine regionale Schatzkiste wenden, die Kolleginnen und Kollegen können Informationen über ihre Arbeit und Erfahrungen geben.

Wie hoch ist der Personalaufwand zu veranschlagen?
Ideal ist es natürlich, wenn der Träger bereit ist, die Personalkosten zu übernehmen. Bei einigen Vermittlungsstellen ist das auch so, es gibt aber auch Beispiele, wo die Vermittler vollständig oder teilweise ehrenamtlich arbeiten. In der Aufbauphase, hier geht es in erster Linie darum,  für das neue Projekt zu werben und Kontaktsuchende im persönlichen Gespräch in die Kartei aufzunehmen, liegt der Gesamtaufwand bei etwa 4-5 Stunden in der Woche. Wenn man dann auch noch die Arbeit unter verschiedenen Personen aufteilt, dann ergibt sich für so manchen Träger eine Bilanz, die das Projekt unterstützenswert erscheinen lässt!

Welche Voraussetzungen muß die Person des Vermittlers mitbringen?
Eine akademische Ausbildung ist sicherlich wünschenswert (Psychologe, Heilpädagoge, Sozialpädagoge…), aber vielleicht nicht immer zwingend notwendig. Entscheidend ist die langjährige Berufserfahrung in der Behindertenarbeit und selbstverständlich eine persönliche Eignung. Dazu gehören Einfühlungsvermögen, Charakterstärke und Fachkompetenz, um nur einiges zu nennen. Das Wichtigste aber ist die Begeisterung für diesen Ansatz und die Bereitschaft, sich unter Umständen auch ehrenamtlich zu engagieren.

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